Reiner Biergenuss - unterstützt von der Politik

Max Straubinger, DIRB-Präsident

Das Deutsche Institut für Reines Bier, DIRB, wurde 1974 gegründet, um den damaligen Kampf der deutschen Brauer für den Erhalt des Reinheitsgebotes parlamentarisch zu unterstützen. Heute zählt das DIRB 150 Mitglieder - knapp die Hälfte Politiker aus Bundestag, Landtagen und Kommunalparlamenten, die andere Hälfte aus Verbänden, Organisationen oder der Brauwirtschaft. Präsident ist der niederbayerische Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Max Straubinger.

Als älteste noch gültige lebensmittelrechtliche Gesetzgebung der Welt ist das Reinheitsgebot heute sowohl national als auch auf europäischer Ebene rechtlich abgesichert. Seit der Verkündung des Reinheitsgebotes am 23. April 1516 durch Herzog Wilhelm IV gilt bis heute unverändert, dass Bier in Deutschland nur aus Malz, Hopfen, Hefe und Wasser gebraut werden darf. Und auf europäischer Ebene ist nach dem Reinheitsgebot gebrautes Bier als traditionelles Lebensmittel anerkannt worden.

Aufgabe des DIRB ist es, sich trotz dieser rechtlichen Absicherung auch weiterhin für das deutsche Bier im In- und Ausland einzusetzen und die Vorteile des Reinheitsgebotes zu verdeutlichen. Nicht nur für das DIRB, sondern vor allem für die deutschen Brauer ist das Reinheitsgebot Qualitätsmerkmal und Verpflichtung. Die über 1.300 deutschen Brauereien brauchen nicht mehr als vier Zutaten, um daraus rund 5.000 verschiedene Marken in einer Vielzahl von Sorten zu brauen. Das Reinheitsgebot ist darüber hinaus auch eine Garantie für die Verbraucher, dass Bier ein gesundes, nach höchsten Standards hergestelltes Lebensmittel ist, eine ununterbrochene Qualitätskette vom Halm bis zum Glas. 



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